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Baubeginn "Am Kalkwerk" in SPRINGE | Mai 2018

Nach Abriss des Hofs am Kalkwerk werden nun die Fundamente vorbereitet

SPRINGE. Bilder sagen mehr als tausend Worte: In diesem Sinne steht nun ein doppeltes Bauschild an der belebten Kreuzung am Kalkwerk gegenüber der ehemaligen Volksbank-Filiale. Zu sehen ist der hochmoderne dreiflügelige Komplex mit insgesamt 56 barrierearmen Eigentumswohnungen und einer Tiefgarage darunter.

Die tatsächliches Dimensionen dieses Projektes werden einem Beobachter aber erst deutlich, wenn er die Baugrube betrachtet, die zum Zeitpunkt der Aufnahmen die volle Größe der späteren Tiefgarage verdeutlicht.

NDZ vom 23.04.2016

Startschuss für Kernstadt-Baugebiet – Unternehmer kauft Hof am Kalkwerk

VON CHRISTIAN ZETT / NDZ

SPRINGE. Die Politik klagt schon lange über den Stillstand bei der Erschließung neuer Bauflächen in der Kernstadt. Jetzt kommt Bewegung in die Sache: In den kommenden Tagen sollen nicht nur die Bauarbeiten am zweiten Abschnitt des „Großen Graben“ starten. Auch an den „Bähre-Höfen” sind die Planungen abgeschlossen: ln der kommenden Woche werden auf der Brache in Bahnhofsnähe die Baustraßen angelegt.

Schon im vergangenen Sommer waren die Pläne der Unternehmer Isuf Ademi und Ingo Wallner für
das Wohnquartier auf dem Bähre-Gelände bekannt geworden. Doch die Feinabstimmung mit der Stadt dauerte länger als erwartet. Inzwischen ist der städtebauliche Vertrag unterzeichnet. ln der kommenden Woclıe soll es losgehen: Auf dem Gelände wird zunächst die Baustraße angelegt.

Drei der bis zu 20 möglichen Grundstücke sind laut Ademi bereits verkauft – hier stehen die ersten Bauanträge unmittelbar bevor. Noch in diesem Jahr soll der Bau der ersten Häuser beginnen. Vornehmlich seien hier moderne Bungalows und frei stehende Einfamilienhäuser vorgesehen, erklärt Makler Marco Herrmann, der die gut 12.000 Quadratmeter große Fläche vermarktet. Entstehen sollen aber auch Mehrfamilienhäuser.

Ademi plant, das Baugebiet in den nächsten drei Jahren zu füllen. Wenn 80 Prozent der Grundstücke belegt sind, soll auch die temporäre Baustraße asphaltiert und fertiggestellt werden. Sie geht danach von Ademi und Wallner in den Besitz der Stadt über, die sich um die Unterhaltung kümmert.

Erschlossen wird das Baugebiet für den Autoverkehr von der Friedrich-Bähre-Straße aus. Dazu wird die neue Straße (Name laut Ortsratsbeschluss: „Am Kesselhaus“) mit der bestehenden Stichstraße neben der Tanzschule verknüpft. Zur südlichen Seite hin entsteht ein Fußgängerdurchgang zur Eichendorffstraße.

Ademi hat auch den alten Hof Bormann, Am Kalkwerk, gekauft. Was auf den 5.600 Quadratmetern gegenüber der Grundschule am Ebersberg entstehen soll, ist noch offen. Das Gelände hatte nach dem Tod des Eigentümers zum Verkauf gestanden.